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Hier sind Rückmeldungen vorgesehen: positive und negative, gezeichnete und anonyme. Feedback (likes, dislikes) will be quoted here.

Stimmen zur Streitschrift "An den Tisch der Mächtigen!" (in der Reihenfolge des Eintreffens):

Dirk Helbing, Professor für Computational Social Science der ETH Zürich: "Ich hoffe, das wird ein bisschen helfen, frischen Wind in die altehrwürdige Institution zu bringen … Das muss ja nicht schaden."

Anton Gunzinger, ETH-Professor und Gründer der Supercomputing Systems AG: "Eine solche Reflexion braucht die Welt! Gratuliere für Ihren Mut!"

Nicolas Gruber, ETH-Professor für Umweltphysik: "Es ist besonders spannend, wie du uns an der ETH ein bisschen aus unserer Deckung herauszuziehen versuchst." 

Hugo Bretscher, ehemaliger Generalsekretär der ETH Zürich: "Das 'Böse Büchlein' liest sich gut. Dass ich die Dinge teilweise etwas anders sehe, hat sich ja bereits in der Diskussionsrunde gezeigt."

Artikel im Tages-Anzeiger zur Streitschrift:

TA-Wissen_ETH-Streitschrift_2016-11-14.pdf


Werner Schaufelberger, dipl. Ing. ETH: "Ich habe das Büchlein mit Genuss gelesen. Manches erinnert mich an meine Zeit als Assistent an der ETH. Wir sagten damals, der 'beste' Professor sei jener, der möglichst rasch das Institut mit den meisten Mitarbeitern habe. Zum Finanziellen kann ich mich weniger äussern. Ich bin aber ohnehin überzeugt, dass Sponsoring niemals ohne Einflussnahme abläuft."

Thomas Stocker, Professor für Klima- und Umweltphysik der Universität Bern, kürzlich zum ETH-Ehrendoktor gekürt: "Die Streitschrift habe ich mit Interesse heute Mittag gelesen. Sie gab mir einen Quer-Einblick in die ETH." 

Harald von Waldow, Forschungsdaten-Manager an der Eawag: "Meinen subjektiven Eindruck der 'ETH-Mentalität', vom dem ich bisher dachte, das sei hauptsächlich meiner, fassen Sie recht präzise in Worte. Die Hintergrund-Anekdoten sind unterhaltsam, passen ins Bild, und lassen ahnen, was unter dem Lack sonst noch alles gammeln könnte. Sie formulieren Ihre Kritik in einer Weise, die auch für alle, die (zu Recht) stolz auf 'ihre ETH' sind, verdaulich sein sollte. Ich hoffe, dass das Büchlein ein grosses Publikum findet."

Die Streitschrift hat sich in die deutsche Wissenschaftsdebatte eingeschmuggelt: "Elite ETH Zürich - von vorgestern." (27.11.2016)

Heinz Wanner, em. Professor, Gründungspräsident des Oeschger Klimaforschungszentrums der Universität Bern: "Ich habe die Lektüre Ihres Büchleins wirklich genossen."

Gastkommentar in der NZZ am Sonntag:

NZZaS_ETH-Streitschrift_BGerber_2016-12-24.pdf

Martina Melcher, eidg. dipl. Apothekerin ETH FPH: "Ich sehe es ähnlich wie Sie. Das Wissen des Elfenbeinturms findet nur schwer den Weg zum Nutzen im Alltag. Auf der anderen Seite gibt es einen riesigen Pool an Erfahrung, welche das Leben bringt, doch fehlt der Zugang, dies wissenschaftlich einzuordnen."

*****

Hans-Christoph von Imhoff, Konservator und Heimwehbasler aus dem Bergell, meinte am 12.09.2016: Sauber den Food Circus seziert, der ja nur in Zürich vorkommen kann, denn nur die schwirren auf den oberen (abgehobenen) Drähten. (...) Dr "Faschte-Waihe" von Basler Qualität wurde bisher nirgends, nicht einmal im hochgelobten und versnobten Zürich überboten.

Andreas Fischlin, em. ETH-Professor, zusammen mit Thomas Stocker und Reto Knutti das moralische Gewissen der eidgenössischen Klimaforschung, gab sich am 01.07.2016 locker: Ich habe in der letzten Zeit selten so gut gelacht! Danke vielmals! Noch mehr bitte!

Matthias Meili, Co-Leiter Wissenschaftsredaktion von Tages-Anzeiger/Sonntagszeitung, fand am 27.11.2015: Mit Vergnügen auf der Website herumgetummelt, besonders gefiel der Bericht aus Namibia. Wirklich eine Schande, dass diesem Land nicht mehr Unterstützung zukommt. Auch sehr spannend die Beobachtungen über die geteilte Gesellschaft, ist ja unglaublich. Wie viel weiter sind wir doch hier in der Schweiz, nicht wahr!? Wieso liest man solche Dinge nirgendwo sonst?

Maximilian Eisen, ehemaliger Diplomat und Unternehmer, jetzt Krimiautor, hielt am 21.10.2015 dagegen: Den Blocher-Martullo-Köppel-Clan als Berlusconi-Imperium a la Svizzera zu erklären, ist völlig danebengegriffen. Berlusconi ist Inhaber der meisten italienischen Fernsehstationen, mehrerer Verlage und Zeitungen und besitzt in Italien eine MARKTBEHERRSCHENDE Stellung. In der Schweiz hingegen sind die Familien Coninx und Ringier und VOR ALLEM das Staatsfernsehen SRF (inkl. Radio) marktbeherrschend. Diese haben unisono mit allen Mitteln den Rechtsrutsch zu verhindern versucht - ohne Erfolg! Vielleicht haben sie zu wenig gut gearbeitet. Oder sind es vielleicht doch die Nöte der Bevölkerung, die in diesen Kreisen zu wenig beachtet werden? (...) Und noch ein Tipp (hinsichtlich Horror-Beipackzettel): Auch täglich 2 bis 3 Esslöffel Haferkleie helfen effektiv gegen einen erhöhten Cholesterinspiegel.

Ralph Eichler, em. Physikprofessor, Ex-ETH-Präsident und mein letzter Chef, schrieb am 24.09.2015: Deine satirische Beschreibung (Satire = Spottdichtung) der Akademia im durchsichtigen Elfenbeinturm lebt also fort. Eines deiner Lieblingsthemen ist die zu kleine Wirkung der Wissenschaft auf das Weltgeschehen. Hier ist Bescheidenheit angesagt: Die Wissenschaft ringt um die Wahrheit und kommt oft auf Umwegen (falschen Behauptungen) zum besseren Verständnis der komplexen Welt. Vom Verständnis zur Umsetzung ist es allerdings ein sehr steiniger Weg. Und noch dies: Kürzlich sagte Clown Dimitri in einem Interview: „Ein Hofnarr darf die Mängel an der Staatsführung des Königs nur aussprechen, wenn er dabei den König zum Lachen bringt. Sonst geht es ihm wie jedem anderen Kritiker, nämlich an den Kragen.“ Ich hoffe, deine Kolumnen werden die eine oder den anderen zum Lachen bringen. Viel Erfolg!

Bernd Schöne, Wissenschaftsjournalist, München, meinte am 21.09.2015: Verbot von Ölheizungen (von ETH-Professoren proklamiert) – tolle Idee. Gerade will man ja auch den Diesel verbieten (VW). Die giftgrüne Politik macht sich bemerkbar, ab nach Heidiland: Kein Flugzeug, keine Eisenbahn, kein Auto mehr – bleibt nur das Pferd, aber das furzt klimaschädliche Gase. Also sollte die ETH Zürich mal schleunigst einen Katalysator für Pferde und Rinder (in Indien) entwickeln.